Spätburgunder, international als Pinot Noir bekannt, gilt als anspruchsvolle Rebsorte. Gerade deshalb zeigt sie so deutlich, woher sie kommt. Wir haben drei Weine aus unterschiedlichen Lagen nebeneinander probiert.
So haben wir verglichen
Alle drei Weine stammen aus demselben Jahrgang, aber aus verschiedenen Lagen. Wir haben sie bei etwa 16 °C in gleichen Gläsern probiert, von leicht nach kräftig.

Schon in der Farbe gab es Unterschiede: vom hellen Rubin bis zu einem tieferen Rot. In der Nase reichte das Spektrum von roter Kirsche bis zu würzigen, erdigen Tönen.
Die Lage schmeckt man im Glas – beim Spätburgunder mehr als bei fast jeder anderen Sorte.
Unsere Notiz
Unser Fazit
Der leichteste Wein passte am besten zu einem einfachen Abendessen, der kräftigste braucht Zeit und Luft. Eine Vergleichsprobe zu Hause ist einfach umzusetzen und macht Unterschiede sofort greifbar.
Tipps für die eigene Vergleichsprobe
- gleiche Gläser für alle Weine
- Reihenfolge von leicht nach kräftig
- Wasser und neutrales Brot zwischendurch
- Notizen direkt aufschreiben
Häufige Fragen
Bei welcher Temperatur trinkt man Spätburgunder?
Meist zwischen 14 und 16 °C. Zu warm serviert wirkt er schnell alkoholisch.
Muss man Spätburgunder dekantieren?
Junge, kräftige Weine profitieren oft von etwas Luft. Leichte Weine brauchen das meist nicht.
Mustertext für den Playground-Test.

